Berufsvorbereitung mit Teilqualifizierung (BV-TQ)

Berufliche Perspektiven

  Kein Schüler verlässt die Berufsvorbereitung mit Teilqualifizierung (BV-TQ), ohne dass für ihn eine berufliche Anschlussperspektive gefunden worden ist. Die folgende Übersicht zeigt die möglichen Wege nach BV-TQ. Wichtig ist, dass alle in der Übersicht genannten Anschlussperspektiven nur über die Reha-Beratung bei der Agentur für Arbeit ermöglicht werden. Deshalb steht sie am Anfang dieser Übersicht.

 

  Neben der fachlichen Qualifizierung und der Stärkung der Persönlichkeit nimmt die Suche nach einer beruflichen Anschlussperspektive von Beginn an eine herausragende Stellung in der Berufsvorbereitung mit Teilqualifizierung ein.

Schon auf dem ersten Eltern- und Schülerabend werden die Schüler und ihre Eltern und Betreuer mit einem Zeitplan für die Festigung der Berufswahlentscheidung der BV-TQ-Schüler bekannt gemacht. Wenn dann nach zwei Jahren das Praktikumsjahr und damit eine erste Vorentscheidung für den späteren Berufsweg beginnt, haben Eltern und Schüler eine Vielzahl von Beratungsangeboten, Informationsveranstaltungen, Workshops und Schülercoachings zur beruflichen Zukunftsplanung, Betriebsbesichtigungen etc. wahrgenommen.

  Nur ein kleinerer Teil unserer Schüler findet nach BV-TQ einen beruflichen Weg direkt in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis auf dem 1. Arbeitsmarkt (Alternative1) oder gar in eine Berufsausbildung für Menschen mit Behinderungen (Alternative 5). Annähernd 80 Prozent unserer abgehenden Schüler gehen zunächst in die Betriebliche Berufsbildung (BB) der Hamburger Arbeitsassistenz (Alternative 3) oder in eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) bei einem Hamburger Träger von BvBs (Alternative 2). Nur ein kleinerer Teil unserer Schüler besucht anschließend den Berufsbildungsbereich (BBB) einer Werkstatt für behinderte Menschen (Alternative 4).